Sonntag, 9. Oktober 2016

Tofu Romanesco Pfanne


Das war eher ein Pfännchen :) Aber immerhin sind 2 kleine Müslischalen voll geworden, es war lecker und ging auch relativ schnell.


Zutaten:

  • Romanesco
  • 250 g Tofu
  • 20 g Ingwer
  • 2 EL Rapsöl
  • 2 EL Sesamöl
  • 3-4 EL Sojasauce
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Petersilie, frisch oder TK
  • Pfeffer


Tofu sehr fein würfeln. Ingwer schälen und fein reiben. Romanesco putzen und in kleine Röschen teilen. Tofu in je einem EL Rapsöl und Sesamöl in 5-10 Minuten knusprig braten. Mit 2 EL Sojasauce ablöschen, herausnehmen und beiseite stellen. Die Pfanne kurz auswischen. 1 EL Rapsöl und 1 EL Sesamöl erhitzen, Romaneco und Ingwer darin 2 Minuten anbraten. Restliche Sojasauce und Gemüsebrühe zugeben und zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen.. Stärke anrühren und zum Gemüse geben, die Tofuwürfel auch und erneut aufkochen. Mit Sojasauce und etwas Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren. Schönen Sonntag noch ....


Quelle: Originalrezept aus der Greenbag-Küche



Mittwoch, 6. Juli 2016

Curryvurst & Bier in Bayern vor der Partnachklamm



Nicht unbedingt gesund, aber lecker. Und es war auch weit nach halb 10, zumindest muss ich das hier schreiben, sonst bekomme ich sicher Ärger ;) An dem Tag haben wir die Partnachklamm in Garmisch-Patenkirchen besichtigt. Schaut euch die ruhig mal an, wenn ihr in der Nähe seid, ein wunderschönes Naturspektakel! Die Touristenmassen muss man natürlich ausblenden, aber das Problem hat man ja überall.

Nur leider fährt auch dort eine Pferdekutsche hin. Das finde ich sehr schade, denn überall auf der Welt wird gegen diese Tradition aus längst vergangenen Zeiten protestiert. Mal abgesehen von den ganzen Unfällen mit Pferdekutschen bin ich noch aus einem anderen Grund dagegen. Oft lassen sich damit die Leute zu den Attraktionen fahren, denen etwas Bewegung an der frischen Luft nicht schaden würde :P

Wir sind jedenfalls gelaufen und das macht hungrig. Irgendwie habe ich dann dieses Schild hier entdeckt und musste wirklich 2x hinschauen, denn damit habe ich überhaupt nicht gerechnet mitten im Leberkäse- und Weißwurstbayern :)



Da mussten wir natürlich einkehren. Das war allerdings nur ein ganz kleiner Kiosk zwischen dem Gasthof Partnachklamm und dem eigentlichen Eingang. Bei der Bestellung haben wir noch gefragt, ob die Wiener usw. denn vegetarisch oder vegan sind. Da wurden wir jedoch etwas ratlos angeschaut und bekamen die Antwort: "Das weiß ich auch nicht so genau, da ist auf jeden Fall Eiweiß drin" :) Also weiteres nachfragen zwecklos und außerdem hatte mein Kollege da schon das Bier in der Hand. Die Entscheidung war gefallen, hier essen wir eine Kleinigkeit und haben uns für die rein pflanzliche Currywurst entschieden.

Also die Curryvurst war jetzt keine kulinarische Offenbarung, da habe ich im Ruhrpott (Bochum, Recklinghausen) schon bessere gegessen. Allerdings habe ich in Bayern mitten im Wald nun wirklich nicht mit so einem Angebot gerechnet. Und manchmal muss man auch unterwegs einfach den guten Willen unterstützen und sich freuen und das Leben und den Urlaub genießen, Prost!!!



Montag, 4. Juli 2016

Der letzte vegane Burger und der letzte vegane Muffin


Also bevor hier jemand zusammenzuckt und denkt, oh was ist da los? Gibt der Homeveganer geschwächt & genervt auf? Nein, das war garantiert nicht mein letzter Veggie-Burger unterwegs!!! Es war nur einfach der letzte Burger, den die im Alte Muhle in Meran hatten :) Und das war dann doch etwas wenig, da wir schon länger unterwegs waren.

Wir wollten im Urlaub einfach dem schlechten Wetter entfliehen und haben von Österreich aus einen "kleinen" Ausflug nach Italien unternommen, und das hat sich wirklich gelohnt! Nach der Fahrt über den Brenner wurde als erstes schon mal das Wetter besser. Die Sonne kam raus und es wurde auch wesentlich wärmer, juhu. Und als ich dann meinen ersten italienischen Espresso irgendwo gemütlich im stehen geschlürft habe wusste ich, irgendwie genau so muss Urlaub sein.

Unser eigentliches Ziel war aber Meran, der Urlaubs- und Kurort der Kaiserin Sissi. Wir sind dort gemütlich durch die Stadt geschlendert, mit der Seilbahn gefahren und durch die Weinberge gewandert, schöööön. Und dann waren wir natürlich hungrig. Also wurde die HappyCow App gestartet und das nächstbeste Veg-Friendly Ziel angesteuert. Bei Google Maps findet ihr das unter/neben Meraner Tee Shop und es war etwas versteckt. Aber im Eingangsbereich stand schon ein Schild "NEU vegan Burger", perfekt. Ja, aber nur fast, denn als wir saßen wurde uns mitgeteilt, dass es nur noch einen gibt, grrrr. Da haben wir halt noch einen Salat dazu bestellt und brüderlich geteilt.

Bei dem Burger musste ich allerdings nach dem ersten Bissen erstmal drunter schauen und in Detektivmanier herausfinden, aus was und vor allem wo da nun ein Burger-Patty ist. Also so richtig hat der mich nicht überzeugt. Aber ich will hier nicht meckern. Vor Jahren hätte ich hier wahrscheinlich alleine auf einer Kirchenmauer gesessen und mir eine Dose Kichererbsenpüree geöffnet und eine Laugenstange eingedippt :)

Auf dem Rückweg sind wir dann noch fast über so einen Aufsteller gestolpert auf dem ein veganer Vanille Muffin angepriesen wurde. Also nichts wie rein und gleich 2 Kaffee (mit Sojamilch!) und 2 Muffins bestellt. Kurz darauf kam die Dame wieder und meinte es gibt nur noch einen, kein Witz, unglaublich :) Den haben wir dann auch wieder geteilt und ein halber Muffin ist besser als gar keiner.


Das war insgesamt ein herrlicher Tag, trotz Diät. Und was mir als altem Sprachgenie besonders gefallen hat, dort wird überall Deutsch gesprochen :) Na klar hat jeder schon mal gehört, dass in Südtirol auch Deutsch gesprochen wird, aber das die deutsche Sprache dann so stark im Vordergrund stand, hat mich doch verblüfft. In einem Geschäft wurde mir gesagt, dass hier zu 90% nur Deutsch gesprochen wird.

Wunderschöne Berge zum MTB fahren, ein mildes und angenehmes Klima, leckerer Espresso, italienisches Flair  und keine Sprachprobleme, das muss ich alles mal bei der nächsten Urlaubsplanung mit berücksichtigen :)



Montag, 27. Juni 2016

Ein wärmendes Linsencurry im Urlaub


Dieses Jahr hatte ich leider nicht so viel Glück mit dem Urlaubswetter. Wenn ich jetzt sage, es war "etwas durchwachsen", dann ist das noch vorsichtig ausgedrückt, wie man unschwer am Foto erkennen kann. Aber man muss immer das Beste daraus machen!

Und wenn es draußen kalt ist, dann macht man einfach ein scharfes Currygericht  


Zutaten:

Vorher über Nacht etwas Kardamom und die Chilischoten in einer Tasse mit Wasser einweichen. Außerdem die Linsen nach Packungsanweisung einweichen/vorkochen. Den Blumenkohl kann man auch vorher zerkleinern und incl. Strunk im Wasser vorkochen.

Dann wird Öl im Topf erhitzt und reichlich Kreuzkümmel angeröstet. Dazu kommen dann die klein geschnittenen Zwiebelwürfel. Wenn die etwas glasig sind kommen die klein geschnittenen Tomaten dazu. Das alles mit dem geriebenen Ingwer, reichlich Kurkuma, den eingeweichtem Kardamom und zerkleinerten Chilischoten und der Currymischung würzen und 30 bis 45 Minuten vor sich hinköcheln lassen, bis die Tomaten- und Zwiebelstückchen kaum noch zu erkennen sind.

Jetzt die Linsen, den Blumenkohl und klein geschnitene Zucchinistücke hinzugeben, mit Kokosmilch auffüllen und weiter vor sich hinköcheln lassen, bis alles die richtige Konsistenz hat. Jetzt nochmal abschmecken und vorsichtig nachwürzen. Dann kann man das auch schon mit etwas Brot servieren und genießen. Am besten schmeckt es allerdings aufgewärmt am nächsten Tag :)

Wichtig ist, wie in der indischen Küche reichlich Gewürze zu verwenden  



Das fällt vielen Deutschen schwer, lohnt sich aber. Keine Curry's aus dem Supermarkt holen, sondern beim Asia/India Shop kaufen oder im Internet bestellen. Gerade bei Kreuzkümmel, Kurkuma und Kitchen King nicht sparen!!!


Übrigens habe ich das hier nicht selber gekocht und bekanntermaßen schmeckt es dann ja am besten. Na klar, man muss sich um nix kümmern, nur hinsetzen (mitschreiben) und nörgeln ;) Nein Quatsch, es war richtig lecker! Und ich habe auch ein bisschen mitgeschnippelt. Mit Gleichgesinnten vegan reisen macht einfach doppelt so viel Spaß!!! Man muss nicht erst bei jedem Essen, Einkauf oder Restaurantbesuch stundenlang alles ausdiskutieren und verhandeln, einfach GEIL.



Donnerstag, 16. Juni 2016

XOND - Bio Fast Food in Stuttgart auf der Durchreise


Schnelles Essen, schnelles Foto  


Ich habe lange nix gepostet und dann Fast Food, muss das sein? Jaaaaa :) Denn das XOND in Stuttgart lag günstig auf der Route, es ging schnell, das Essen war lecker und auch noch komplett vegan! Mensch war das früher eine Quälerei, wenn ich in den Urlaub gefahren bin oder so unterwegs war. Entweder hat man sich zu Hause eine Lunchbox gebastelt oder ganz komische Sachen unterwegs gegessen. Wer schon länger vegan lebt oder hier von Anfang an mitgelesen hat, weiß was ich da meine :) Und ich werde mich hüten, hier auf die alten Sünden zu verlinken!

Heute ist es viel, viel einfacher unterwegs vegan zu essen  


Man sucht sich einfach eine etwas größere Stadt als Zwischenstopp aus und sucht dann kurz bei Google nach Stadtname + vegan und wird fast immer fündig. Die großen Ketten haben mittlerweile auch fast alle was veganes im Angebot. Ich nenne nur mal wahllos und ohne jegliche Wertung Starbucks, Backwerk und selbst Nordsee oder auf Bahnhöfen Le Crobag. Wenn man nicht auf die Standardkost steht, sucht man sich halt einen kleinen Imbiss, wo vielleicht noch mit viel Liebe gekocht wird. Das finde ich sowieso am besten, aber da hat man nicht überall Glück.

XOND = gsund?  


Das ist schwäbisch für gesund und das wollte ich heute mal ausprobieren. Als erstes fällt auf, dass da (fast) alles in Bio Qualität angeboten wird. Die angebotenen Speisen sind Eigenkreationen und ich habe mich für einen Burger mit einem Rote-Bete-Karotten-Patty entschieden. Dazu habe ich mir noch Air Pommes bestellt. Die werden mit Heißluft zubereitet und nicht wie sonst üblich in viel Fett in der Friteuse. Ich dachte, die können doch gar nicht schmecken, vor allem da ich auch eher auf die dickeren holländischen Pommes stehe. Aber ich war doch angenehm überrascht über die dünnen Stäbchen, lecker! Damit hebt sich dieser Imbiss schon mal positiv von vielen anderen ab. Fast Food muss also nicht zwangsläufig ungesund sein und vor Fett triefen.

Das einzige was mich etwas gestört hat war, dass ich den Burger nicht auf einem Teller bekommen habe. Also wenn ich den schon da esse muss man den nicht unbedingt noch in Papier einwickeln, aber sonst fand ich den Imbiss richtig gut. Also wenn Stuttgart nicht so weit weg von mir wäre, würde ich da sicher nochmal hingehen. Die Karte bietet noch einige interessante Möglichkeiten:




Das Xond habe ich übrigens so nicht über die Google Suche gefunden. Vielleicht weil es noch zu neu ist? Mein Mitreisender kannte das aber durch Facebook und da hat wohl auch schon jeder mal was von Andrreas "Bär" Lasker gelesen, dem Fanta 4 Manager, der da irgendwie mit drin hängt. An mir ist das jedoch alles spurlos vorüber gegangen, da ich einen Facebook freien Haushalt führe :)



Donnerstag, 28. April 2016

Gurken-Gurken-Salat


Das ist jetzt kein Tippfehler von mir hier im Titel, der Salat besteht einfach aus unterschiedlichen Gurken :) Einer Schlangengurke und 2 Gewürzgurken. Das ist eine interessante Kombination, geht schnell und hebt sich mal von dem sonst eher langweiligen und "normalen" Gurkensalat ab.


Zutaten:

  • 2 EL Essig, z.B. Kühne Kräuter Essig (vegan!)
  • 3 EL Gewürzgurkensud
  • Salz & Pfeffer
  • 3 EL Rapsöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Schlangengurke
  • 2 große Gewürzgurken
  • 1 EL Dill, frisch oder TK


Essig, Gewürzgurkensud, Öl, Salz und Pfeffer in einer Schüssel mit einem Schneebesen verquirlen. Zwiebel putzen und in feine Ringe schneiden und in die Salatsauce geben. Gurke abwaschen und mit einem Sparschäler streifig schälen. Die Gurke dann mit einem Gemüsehobel in dünne Scheiben hobeln oder dünn schneiden und unter die Sauce mischen. Gewürzgurken ebenfalls dünn schneiden oder hobeln und untermischen. Dill dazugeben, mischen und 20 Minuten durchziehen lassen.


   Lecker, lecker, lecker ....   



Quelle: Greenbag --> nach einer Idee aus: "Für jeden Tag 04/2016"



Donnerstag, 31. März 2016

Die wahrscheinlich beste vegane Currywurst aller Zeiten


Heute gab es unterwegs den Klassiker schlechthin, Currywurst, Pommes, Mayo. Ich musste hier in der Nähe meinen Führerschein abholen und bin auf Empfehlung eines Kollegen mal ins POTT.CURRY nach Recklinghausen gefahren. Normalerweise treibe ich mich eher selten hier rum, aber heute habe es nicht bereut. Damals in Bochum war noch die Soße das Beste, hier war die Vurst der Star. Diese Currywurst ist meiner Meinung nach eine der besten veganen Würste, die man zur Zeit bekommen kann und ich lüfte auch gleich das Geheimnis um diesen Revier.Teller.

Das ist sicher nichts für jeden Tag, aber hier im Pott muss das ab und zu einfach sein!


Diese Wurst habe ich zum ersten mal 2010 in meinem USA Urlaub gegessen. Wir sind damals mit einem Mietwagen die Ostküste hoch gefahren und haben dabei versucht sparsam zu leben. Billige günstige Hotels und gegessen wurde unterwegs in unserer japanischen Reiselimousine, was die Supermärkte so hergaben :) Dabei habe ich damals eher zufällig die Tofurky Würstchen entdeckt. Hier war an so etwas noch nicht zu denken und dort lagen die einfach so neben dem veganen Käse im Supermarkt, unglaublich. Am Abend habe ich mir dann eine im Hotelzimmer in der Mikrowelle warm gemacht ...... und bin bald umgefallen. Trotz meiner seltsamen Zubereitung, war das einfach die leckerste vegane Wurst aller Zeiten.

Eine Veggie Wurst, ein leckeres Samuel Adams Bier mit Blick auf das Meer, das Leben kann doch manchmal so einfach und schön sein :)


Tja, vielleicht finde ich die Tofurky Würstchen nur wegen dieser Geschichte und den damit verbundenen Erinnerungen so lecker??? Kann sein ....... neeeeeein, die sind einfach wirklich geil, auch heute noch! Etwas vergleichbares habe ich hier in Germany noch nicht gefunden. Die sind einfach vom Biss gelungen und auch gut gewürzt. Nur leider bekommt man die nicht überall. Also definitiv im Veganz, wenn ihr einen Laden in der Nähe habt und jetzt sogar in einer "ganz normalen Pommesbude" in Recklinghausen, wie sich die Zeiten doch ändern :)

Probiert die ruhig mal aus, auch wenn ihr sonst eher nicht auf diesen Fake-Fleisch-Quatsch steht. Die Süßkartoffel Pommes waren auch lecker und vor allem viel knuspriger, als bei meinem Backofenversuch. Die Mayo werde ich beim nächsten mal weglassen oder gleich den Burger probieren. Die Patties sind selbst gemacht und sollen auch sehr gut sein. Das POTT.CURRY ist übrigens kein rein veganer Imbiss. Das hat den Vorteil, das man auch mal gemeinsam mit anderen da hingehen kann. Hier noch ein Blick auf die Speisekarte:



Was haltet ihr von den Tofurky Würstchen? Kennt ihr eine Alternative oder vielleicht sogar bessere Würstchen? Ist natürlich auch immer Geschmackssache! Ich freue mich wirklich über Tipps, denn ich überblicke ja auch nicht den gesamtdeutschen Bratvurstmarkt :)



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